Patientin bei einer Hautuntersuchung und Behandlungsberatung zu klassischer Dermatologie. Fachärztin für Hautgesundheit und Hauterkrankungen untersucht und erklärt in hellen Räumlichkeiten der Frankfurter Hautarztpraxis die Haut der weiblichen Patientin.

Neurodermitis

Neurodermitis-Therapie

Neurodermitis, auch atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis genannt, ist eine in Deutschland häufig auftretende entzündliche Hauterkrankung mit zunehmender Inzidenz. Oft treten nässende, entzündete Hautstellen verbunden mit starkem Juckreiz bereits im Säuglingsalter auf.

Unsere Hautärztin Dr. med. Heidi Dötterer-Rieg ist ausgebildete Neurodermitis Trainerin.

Ursachen und Entstehung

Die oben genannten Symptome sind durch eine reduzierte Schutzfunktion der Haut zu erklären. Außerdem wurde mit Bezug auf die Vergangenheit ein Zusam­menhang zwischen Neurodermitis und Allergien (Atopie) nachgewiesen. Das bedeutet, dass Patienten mit Neurodermitis oft auch an Allergien (z.B. Pollen, Hausstaub und Nahrungsmittel) leiden.

Diagnose

Neben dem klinischen Bild der Neurodermitis ist die Erhebung der Anamnese und zusätzlich der Familienanamnese unerlässlich. Aufgrund der allergologischen Relevanz ist eine entsprechende Abklärung sinnvoll. Zur Bestätigung einer Verdachtsdiagnose kann ebenfalls eine Probe der Haut entnommen und histologisch untersucht werden.

Therapie

Wir betrachten die Neurodermitis ganzheitlich. Im Vordergrund steht die Vermeidung, bzw. Reduktion, der auslösenden Faktoren. Durch langjährige dermatologische Erfahrungen lassen diese sich trotz der Vielzahl an möglichen Faktoren herausfinden. Eine Heilung der Krankheit gibt es aktuell nicht, jedoch ist sie gut behandelbar durch z.B.:

  1. Allergologische Therapie
  2. Behandlung von Juckreiz
  3. Maßnahmen zur Stärkung des Hautschutzes
  4. Individuelle Hautpflege
  5. Ernährungsberatung

Erfolgreiche Therapien am atopischen Ekzem

Die Basis jeder Therapie ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeits­spendenden und rückfettenden Präparaten, die die Hautbarriere stärken und Trockenheit sowie Hautinfektionen reduzieren.

Bei akuten Entzündungen kommen entzündungshemmende Cremes und Salben zum Einsatz, beispielsweise mit Kortikosteroiden oder Calcineurin-Inhibitoren. Diese helfen, Ekzeme zu beruhigen und den Juckreiz zu lindern.

Bei mittelschweren bis schweren Verläufen können zusätzlich systemische Therapien eingesetzt werden. Dazu gehören moderne Biologika oder JAK-Inhibitoren, die gezielt in die Entzündungsprozesse des Immunsystems eingreifen und eine effektive Kontrolle der Erkrankung ermöglichen. Diese Therapien werden meist von spezialisierten Zentren eingeleitet und können gegebenenfalls/nach Rücksprache in unserer Privatpraxis fortgeführt werden.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den aktuellen Therapieoptionen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

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