Zysten

Zysten

Als Zyste wird ein Hohlraum an unterschiedlichen Stellen des Körpers bezeichnet, welcher häufig flüssigkeitsgefüllt ist, beispielsweise mit Talg, und sich nicht selten verkapselt. Zysten sind immer gutartig und bereiten erst Beschwerden, wenn sie eine gewisse Größe erlangt haben. Die häufigsten Zysten, die die Haut betreffen, sind Epidermalzysten.

Ursachen und Entstehung

Zysten entstehen durch verstopfte Talgdrüsen, traumatische Einwirkungen, im Rahmen einer Akne-Erkrankung oder durch immunsupprimierende Medikamente.

Diagnose

Häufig reicht ein geschulter Blick des Dermatologen aus um die halbkugelförmigen an der Hautoberfläche sitzenden Epidermalzysten oder Atherome zu erkennen.

Therapie

Das reine Vorhandensein einer Zyste stellt häufig keine Therapieindikation dar. Entwickelt sie sich jedoch zu einer Größe mit Gefahr einer Verdrängung von umliegendem Gewebe oder entzündet sich, muss diese definitiv operiert werden. Im Falle der entzündeten Zyste wird zuerst abgewartet bis die Entzündung abgeklungen ist und im Anschluss vollständig mit Kapsel operativ entfernt.